Baumfällung Ulm: Kosten & Preise 2026 — was du wirklich einplanen solltest
Du stehst vor einem Baum, der weg muss — und willst wissen, was eine Baumfällung in Ulm realistisch kostet. Ob abgestorbene Fichte, zu nah am Haus gewachsener Nussbaum oder ein Gefahrenbaum nach dem letzten Sturm: Die Kosten schwanken erheblich, und viele Eigentümer werden von versteckten Faktoren überrascht. In diesem Ratgeber bekommst du klare Preistabellen, eine ehrliche Einschätzung der Kostenfaktoren — und den Hinweis, der in Ulm besonders wichtig ist: die Baumschutzverordnung.
Was kostet eine Baumfällung in Ulm? Die Preistabelle 2026
Die Baumhöhe ist der wichtigste Ausgangspunkt für die Kalkulation. Hier sind realistische Richtwerte aus unserer Erfahrung mit über 200 Fällaufträgen im Raum Ulm, Neu-Ulm, Senden, Erbach und Blaustein:
| Baumhöhe | Typische Kosten (Fällung) | Typische Beispiele |
|---|---|---|
| bis 8 m | 350 – 700 € | Zierkirsche, junger Obstbaum, Thujahecke |
| 8 – 15 m | 700 – 1.500 € | Mittlere Linde, Fichte, Birke |
| 15 – 20 m | 1.500 – 2.600 € | Große Buche, Esche, Kastanie |
| über 20 m | 2.600 – 4.500 € | Alte Pappel, Platane, Walnussbaum |
Stumpfentfernung (100 – 350 €) und Entsorgung (150 – 400 €) sind in dieser Tabelle nicht enthalten — sie kommen je nach Wunsch dazu.
Die 6 größten Kostenfaktoren bei der Baumfällung
Die Baumhöhe allein erklärt den Preis nicht. Diese sechs Faktoren bestimmen, ob du im unteren oder oberen Bereich der Tabelle landest:
1. Standort und Zugänglichkeit — Ein freistehender Baum auf der Wiese ist schnell und günstig zu fällen. Steht der Baum eingezwängt zwischen Carport, Zaun und Hauswand, muss er mit Seilklettertechnik Stück für Stück abgetragen werden. Das kostet Zeit und damit bares Geld.
2. Nähe zu Gebäuden und Leitungen — In dicht bebauten Ulmer Wohngebieten oder Reihenhaussiedlungen in Neu-Ulm und Senden ist das oft der teuerste Einzelfaktor. Wenn Stromleitungen im Fallbereich liegen, muss teils der Netzbetreiber kurzfristig abschalten — wir koordinieren das auf Wunsch.
3. Kronendurchmesser und Holzmasse — Eine kompakte Fichte mit 18 m Höhe ist schneller abgetragen als eine breite, vielarmige Kastanie mit 14 m. Der Kronendurchmesser bestimmt mit, wie viel Material anfällt und wie lange der Abtransport dauert.
4. Holzentsorgung oder Eigennutzung — Willst du das Stammholz als Brennholz behalten? Dann sinken die Kosten deutlich. Müssen wir alles per Container oder Häcksler abtransportieren, kommen 150 – 400 € dazu — je nach Volumen.
5. Baumstumpf entfernen — Der Stumpf ist nicht automatisch Bestandteil der Fällung. Stumpffräsen kostet 100 – 350 € je nach Stammdurchmesser und Zugänglichkeit. Eine vollständige Wurzelentfernung mit Bagger schlägt mit 200 – 800 € zu Buche. Mehr dazu findest du in unserem Ratgeber zur Baumstumpf-Entfernung.
6. Genehmigungspflicht — Hier unterscheidet sich Ulm deutlich von vielen anderen Kommunen. Dazu kommen wir im nächsten Abschnitt ausführlich.

Baumschutzverordnung Ulm: Wann ist eine Genehmigung nötig — und was kostet ein Fehler?
Das ist der Punkt, bei dem viele Ulmer Grundstückseigentümer böse überrascht werden. Die Stadt Ulm schützt Bäume ab einem Stammumfang von 60 cm (gemessen in 1 m Höhe über dem Boden). Alles darüber darf nicht ohne Genehmigung des Stadtplanungsamts gefällt werden — unabhängig davon, ob der Baum auf deinem privaten Grundstück steht.
Was das konkret bedeutet:
- Die Genehmigung kostet in der Regel 25 – 100 € und dauert 2 – 4 Wochen
- Wer ohne Genehmigung fällt, riskiert Bußgelder bis zu 50.000 €
- Zusätzlich kann eine Ersatzpflanzpflicht angeordnet werden — du musst dann einen oder mehrere neue Bäume setzen lassen
Neu-Ulm hat eine eigene kommunale Baumschutzverordnung mit leicht abweichenden Regelungen. Liegt dein Grundstück auf der Neu-Ulmer Seite, klären wir das bei der Vor-Ort-Besichtigung direkt. Die vollständige Übersicht zur Baumschutzverordnung Ulm findest du in unserem Ratgeber.
Fällzeiten und Naturschutz: Wann darf in Ulm gefällt werden?
Unabhängig von der kommunalen Satzung gilt bundesweit: Laut § 39 BNatSchG sind starke Schnitte und Fällungen vom 1. März bis 30. September verboten — Schutz der Vogelbrutzeit. Ausnahmen gibt es für Gefahrenbäume und mit behördlicher Genehmigung. Wann du Bäume legal fällen darfst und welche Ausnahmen für Notfälle gelten, erklärt unser Ratgeber zu Baumfällzeiten und Naturschutzrecht.
Der rechtlich sicherste und praktisch günstigste Zeitfenster ist Oktober bis Ende Februar. Im Winter ist das Kronendach lichter, der Baum einfacher einzuschätzen, und du vermeidest die Brutschutzproblematik komplett.
Seilklettertechnik vs. Hebebühne: Welche Methode kostet wie viel?
Eine häufige Frage, die wir vorab kaum pauschal beantworten können — sie hängt von der Situation ab.
Seilklettertechnik ist flexibel und kommt in jeden engen Garten, wo kein Gerät hinfahren kann. Sie eignet sich für kleine bis große Bäume in bebautem Umfeld. Als ETT-zertifizierter Betrieb setzen wir sie bei der Mehrheit unserer Ulmer Aufträge ein.
Hebebühne lohnt sich bei gut zugänglichen, sehr hohen Bäumen — etwa Straßenbäumen oder Bäumen auf großen Grundstücken. Die Mietkosten liegen bei 150 – 350 € für einen halben Tag. Auf manchem Rasen hinterlässt sie aber Spuren, die nachträglich ausgebessert werden müssen.
Wir entscheiden bei jedem Auftrag neu, was sicherer und wirtschaftlicher ist — und kommunizieren das transparent im Angebot.
Wann Fällung, wann Baumschnitt? So sparst du manchmal die ganzen Kosten
Nicht jeder Baum, der auf den ersten Blick “weg muss”, braucht wirklich eine Fällung. Als Baumpflegebetrieb in Ulm prüfen wir beim Ersttermin immer zuerst die Erhaltungsoption.
Ein gezielter Kronenschnitt oder Sicherungsschnitt in Ulm kostet oft 200 – 600 € — also deutlich weniger als eine Fällung — und der Baum bleibt erhalten. Das ist besonders relevant bei Bäumen, die unter die Baumschutzverordnung fallen und damit schutzbedürftig sind.
Eine Fällung ist klar angezeigt, wenn:
- Der Baum abgestorben ist oder über 50 % Totholz aufweist
- Ein Pilzbefall (z. B. Hallimasch, Zunderschwamm) die Standsicherheit grundlegend gefährdet
- Akute Sturmbruchgefahr besteht und kein Rückschnitt mehr ausreichend ist
- Baugenehmigung oder Bebauungsplan die Fällung erfordern
- Wurzeln dauerhaft in Fundament oder Kanalisation eingewachsen sind
Wenn du nach der Fällung wieder begrünen willst: Unser Team hilft auch bei der Neupflanzung geeigneter Bäume — klimaresilient, standortgerecht und nach FLL-Richtlinien.
Drei Preisbeispiele aus der Ulmer Praxis
Zur Einordnung drei typische Szenarien, mit denen wir regelmäßig zu tun haben:
Szenario A — Reihenhausgarten Ulm-Söflingen, Zierkirsche 7 m, frei stehend: Fällung + Entsorgung: 550 – 680 €. Stammumfang < 60 cm, keine Genehmigung nötig. Stumpffräsen optional: +120 €.
Szenario B — Doppelhaus Neu-Ulm, Fichte 16 m, Garage im Fallbereich: Fällung mit Seilklettertechnik, kontrolliertes Abtragen, Entsorgung: 1.600 – 2.100 €. Genehmigungsprüfung empfohlen (Stammumfang knapp über Grenze).
Szenario C — Einfamilienhaus Blaustein, Esche 23 m, Verdacht auf Eschentriebsterben: Kurzbegutachtung + Fällung + Stumpffräsen + Entsorgung: 3.200 – 4.200 €. Genehmigung erforderlich, Bearbeitungszeit eingeplant.
Spartipps: So senkst du die Kosten für deine Baumfällung in Ulm
Diese vier Punkte helfen dir wirklich:
-
Frühzeitig planen statt auf Druck reagieren: Wer einen Fälltermin 4 – 6 Wochen im Voraus bucht, hat mehr Spielraum bei Termin und Preis. Notfällungen kosten 30 – 80 % mehr.
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Holz selbst verwerten: Wenn du Stammholz als Brennholz behalten willst, teile das beim Angebot mit. Das spart die Entsorgungskosten für das Starkholz.
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Mehrere Bäume bündeln: Zwei oder drei Fällungen an einem Tag sind günstiger als drei Einzeltermine — die Anfahrt und der Aufbau fallen nur einmal an.
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Herbst- und Wintertermine nutzen: Oktober bis Februar ist in Ulm Fällsaison — gleichzeitig aber auch der Zeitraum, in dem manche Betriebe Kapazitäten haben und flexibler sind. Frag nach.

Im Durchschnitt liegen die reinen Fällkosten für einen mittelgroßen Baum (10 – 15 m) in Ulm zwischen 700 und 1.500 Euro. Hinzu kommen Stumpfentfernung (100 – 350 €) und Entsorgung (150 – 400 €) je nach Wunsch. Sehr kleine Bäume sind schon ab 350 € machbar, Großbäume können bis 4.500 € kosten.
In Ulm sind Bäume ab einem Stammumfang von 60 cm (gemessen in 1 m Höhe) durch die Baumschutzverordnung geschützt. Solche Bäume dürfen nur mit Genehmigung des Stadtplanungsamts gefällt werden — auch auf privatem Grund. Die Genehmigung kostet 25 – 100 € und dauert 2 – 4 Wochen. Wir beantragen sie bei Bedarf für dich.
In der Regel nein. Stumpfentfernung wird separat angeboten. Fräsen kostet je nach Stammdurchmesser 100 – 350 €, vollständige Wurzelentfernung mit Bagger 200 – 800 €. Wenn du den Stumpf belassen kannst, sparst du diesen Kostenpunkt komplett.
Der gesetzlich sichere Zeitraum ist Oktober bis Ende Februar. Von März bis September gilt bundesweit der Brutzeitschutz nach § 39 BNatSchG — starke Eingriffe und Fällungen sind in dieser Zeit grundsätzlich verboten. Ausnahmen gelten für Gefahrenbäume mit behördlicher Genehmigung.
Notfällungen bei Sturmschäden oder akuter Gefahrensituation kosten 30 – 80 % mehr als geplante Arbeiten — abhängig von Uhrzeit (Nacht/Wochenende) und Aufwand. Wir sind im Großraum Ulm und Neu-Ulm schnell erreichbar. Den Kontakt findest du auf unserer Kontaktseite.
Unbedingt. Preisunterschiede von 30 – 40 % für identische Leistungen sind bei Baumfällungen normal. Hol mindestens zwei schriftliche Angebote nach Vor-Ort-Besichtigung ein. Achte darauf, dass beide Angebote dieselben Leistungen enthalten — Entsorgung, Stumpf, Genehmigung — sonst vergleichst du Äpfel mit Birnen.
Fazit: Baumfällung Ulm Kosten realistisch einschätzen
Die Kosten für eine Baumfällung in Ulm sind kein Pauschalpreis — sie entstehen aus der Summe von Baumhöhe, Standort, Zugänglichkeit, Entsorgungswunsch und Genehmigungspflicht. Wer die Baumschutzverordnung Ulm ignoriert, riskiert Bußgelder, die ein Vielfaches der Fällkosten betragen. Wer früh plant und Holz selbst nutzt, spart deutlich.
Als ETT-zertifizierter Baumpflegebetrieb aus Ulm kennen wir die lokalen Anforderungen — von der Baumschutzverordnung über die Genehmigungswege beim Stadtplanungsamt bis zu den engen Hofeinfahrten in Ulm-Söflingen und den großen Gärten in Erbach. Wir kommen zur kostenlosen Vor-Ort-Besichtigung, erklären dir transparent was anfällt — und geben dir dann ein schriftliches Angebot ohne versteckte Kosten.
Wir schauen kostenlos vorbei, beurteilen Ihre Situation vor Ort und erstellen ein transparentes Angebot.

